Philosophie und Landschaft

Ein Forschungsschwerpunkt von APHIN e.V.;
Leitung: Dr. phil. Dipl.-Ing. Karsten Berr

Dieser Forschungsschwerpunkt geht der bislang wenig beachteten Frage nach, wie Philosophie zu einem Verständnis von Landschaft beitragen kann, das in den aktuellen, teils festgefahrenen theoretischen Diskussionen um das Phänomen und den Begriff der Landschaft sowie um die konkrete Landschaftspraxis neue Perspektiven und Orientierung bringen kann. Gegen einseitige Betrachtungsweisen oder Aspekt-Übergewichtungen in Landschaftstheorien und gegen entsprechend einseitige Handlungsorientierungen in der Landschaftspraxis kann Philosophie zeigen, wie diese Aspekte in ihrer Bedeutung identifiziert, in ihrem Eigenrecht begründet und disziplinär gegeneinander abgewogen und integriert sowie transdisziplinär in forschungspragmatisch orientierte übergeordnete Fragestellungen überführt werden können. Ausgangspunkt ist ein kulturphilosophischer Zugang, der in Anlehnung an Jürgen Mittelstraß Kultur als die bewohnte und bewohnbar zu gestaltende Welt versteht, in der Menschen wohnen bzw. leben und die sie dementsprechend auch je gestalten müssen.

Als erste Hinführung zum Thema und Ausgangspunkt wie Einladung zu weiteren Überlegungen sei auf folgende Texte hingewiesen:

Auf die wichtige Rolle der Kunst – insbesondere der Landschaftsmalerei – für die Konstitution von Landschaft gehen folgende Texte ein:

Der Gartenkunst als eine besondere Form ästhetisch gestalteter und wahrnehmbarer Natur widmen sich folgende Texte:

  • Berr, Karsten (2013): Hegel über Gartenkunst. Ein Aktualisierungsversuch. In: A.P. Olivier, A. P.; Weisser-Lohmann, E. (Hg.): Kunst – Religion – Politik. München, Fink-Verlag, S. 151-161.

  • ders. (2000 - 2002): Gartenkunst - Bedeutsame Epochen im Spiegel kulturellen Wandels. Eine Serie in 12 Teilen. In: Der Gartenbau. Solothurn/Schweiz.

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